Burnouttherapie und Prävention

Ach, ich bin des Treibens müde!
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süßer Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!

Johann Wolfgang von Goethe
(Wanderers Nachtlied)

Es kommt in allen Lebenslagen vor, dass wir sehr viel zu tun haben und viel Stress ausgesetzt sind! Das kann die Produktivität steigern und besondere Leistungen hervorrufen. Wenn so eine Periode aber zu lange anhält und immer mehr Probleme dazu kommen, kann sich dies zum Dauerstress entwickeln. Dieser ruft Erschöpfungszustände hervor, welche die Gesundheit angreifen. Stress und Belastung werden so zur Erschöpfungskrankheit, auch Erschöpfungssyndrom genannt. Spätestens dann sollte man sich Hilfe suchen! Gefühle, die mit dieser Seelenverfassung zusammenhängen sind:

1. Ohnmacht: „Ich kann sowieso nichts ändern“.
2. Depression, oder Schwermut: „Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, ich bin gelähmt“.
3. Körperliche Erschöpfung: Verlust an Vitalität, wodurch der Mensch innerlich auf der Bremse steht.

 

Wir können drei Ursachen unterscheiden:

1. Eine Erschöpfung nach einem Verlust z.B.: ein geliebter Mensch stirbt. Eine Scheidung oder ein seelischer Schock.
2. Eine Erschöpfung durch Probleme und Belastungen auf der Arbeit oder in der Familie, welche über längere Zeit anhalten.
3. Eine Erschöpfung, die dadurch entsteht, dass der Mensch keinen Sinn mehr sieht in dem, was er in seinem Leben macht. Er verliert sozusagen den inneren Anschluss an sich selbst.

Selbstverständlich können diese drei Ursachenfelder auch zusammenwirken!
Die schnellste Art ein Burnout-Syndrom zu erleiden, ist ein Mangel an gesundem und regelmäßigem Schlaf.

Was können Sie dagegen tun?

Sie können an ihrem Schlafrhythmus arbeiten, unter anderem durch Ein- und Durchschlafübungen.
Durch Atemübungen lernen Sie sich wieder zu vitalisieren! Durch Zeitmanagement lernen Sie besser Pausen einzubauen. Entspannungselemente, wie spazieren gehen, geregelte Mahlzeiten oder Meditation, können wieder neue Lebenskräfte erzeugen. Fragen Sie sich: Was möchte ich mit meinem Leben anfangen?

Als ich am 30. Mai 1988 anfing mit Erwachsenen zu arbeiten, waren in meiner ersten Patientengruppe zwei Menschen mit einem Burnout oder Erschöpfungssyndrom. Seitdem habe ich hunderte Menschen mit solchen Beschwerden behandelt und begleitet.
Manche mussten lernen liebevoller mit sich umzugehen im Sinne von:

„Liebe den Anderen, wie dich selbst“ und nicht: „Liebe den Anderen und nicht dich selbst“.

Viele Menschen mussten wieder lernen einen gesünderen Bezug zu ihrer Leiblichkeit und Vitalität zu finden, wieder Vertrauen bekommen in die Weisheit ihres Körpers, einen gesunden Schlafrhythmus finden, Mahlzeiten einhalten und spazieren gehen um ihre Leiblichkeit nicht mehr wie ein Sklavenhändler vor sich herzutreiben.
Andere mussten eine neue Arbeit suchen und sich wieder auf ihre eigentlichen Lebensbedürfnisse und Lebensziele besinnen.

„Ausgebrannt“ sein heißt: man ist vom Weg geraten und muss wieder zu sich und zu seiner Lebensquelle zurückfinden !

Die therapeutische Sprachgestaltung mit ihren Übungen kann dabei Wegbegleiter werden!

Schlafen, Schlafen, nichts als Schlafen!
Kein Erwachen, keinen Traum!
Jener Wehen, die mich trafen,
Leisestes Erinnern kaum,
Daß ich, wenn des Lebens Fülle
Niederklingt in meine Ruh’,
Nur noch tiefer mich verhülle,
Fester zu die Augen tu!

Friedrich Hebbel
München, 20. November 1836

 

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